Das Visionboard – was es kann und warum jeder eins haben sollte

Vor einigen Jahren habe ich mich coachen lassen. Ich stand kurz davor, endlich mein nebenberufliches Studium zu beginnen, hatte aber große Zweifel, ob ich das schaffe. In diesem Coaching bekam ich eine – für mich damals – sehr merkwürdige Aufgabe: Ich sollte mich malen und zwar so, wie ich mich im Hier und Jetzt sehe. Nun ja, meine zeichnerischen Fähigkeiten hielten sich damals wie heute sehr in Grenzen, doch ich schaffte es, eine sitzende Kreatur mit hängenden Schultern in den Farben grau und schwarz auf das Papier zu bringen. Die Zeichnung visualisierte meinen Ist-Zustand in Bezug auf das Studium: Ich war wenig selbstsicher, die große Hürde schaffen zu können und hatte große Angst vor der zusätzlichen Belastung.

Dann wurde ich gebeten, mich so zu malen, wie ich mich gerne in 2-3 Jahren sehen würde. Dabei entstand eine farbenfrohe, selbstbewusste Persönlichkeit, die locker-flockig mal das Studium nebenher meisterte. Diese Zeichnung sollte ich nun bei mir zu Hause aufhängen.

Was passierte dann? 

Ich startete mein Studium und bewältigte es trotz meiner Auslandstätigkeit, die damals überaschenderweise noch on top kam – fast schon „locker-flockig“. Die Zeichnung von damals, die ich fast jeden Tag anschauen „musste“, da sie in meinem Badezimmer hing, schien also zu wirken. Ich wurde genau so, wie ich es mir damals visualisiert hatte. Es war also nichts anderes, als eine Art Visionboard, die ich da gestaltet hatte. Und es funktionierte!

Seit diesem Zeitpunkt gehört für mich das Visionboard zu meiner Jahreszielplanung dazu

Ich setze mir jedes Jahr Ziele, die ich erreichen möchte. (Wie, das erzähle ich Euch in einem meiner nächsten Blogartikel.) Doch bevor ich meine konkreten Ziele formuliere, setze ich mich hin, und mache mir Gedanken über meinen Zielzustand:

  • Wie möchte ich mich Ende des Jahres fühlen?
  • Was möchte ich erreicht haben?
  • Wie will ich sein?

VisionboardDiese Fragen versuche ich mit Bildern zu beantworten, die dann auf mein Visionboard kommen. Das Malen habe ich inzwischen aufgegeben – jetzt sammle ich entweder Bilder und passende Überschriften aus Zeitschriften und klebe sie auf einen DIN A3-Karton oder erstelle mein Visionboard in Powerpoint mit Fotos, Zeichnungen oder Sprüchen.

Mein Visionboard hängt übrigens direkt über meinem Schreibtisch und ist auch noch als Desktophintergrund auf meinem PC eingestellt. Ich habe also meine Ziele immer im Blick!

Jeder sollte ein Visionboad haben – auch Du!

Vielleicht habe ich Dir ja mit diesem Artikel ein paar Inspirationen gegeben, wie auch Du zu Deinem Visionbard kommst. Es ist ganz einfach! Und: Es funktioniert! Wenn Du Deine Ziele, Visionen und Träume immer im Blick hast, wird Dein Unterbewusstsein dafür sorgen, dass Du sie auch erreichst.

Hast Du Lust, mir Dein Visionboard zu zeigen? Poste es auf meiner Facebookseite (www.facebook.com/dunjaschenktrainingcoaching). Ich bin gespannt!

Übrigens: Es ist nie zu spät, um ein Visionboard zu erstellen. Wenn Du noch keins hast, hole es nach. Das Jahr ist noch keine 3 Wochen alt – 49 Wochen liegen also noch vor Dir!

Foto: by-studio/www.fotolia.de/132587677

 

Dunja Schenk hat 4,87 von 5 Sternen | 20 Bewertungen auf ProvenExpert.com