Wie du vielleicht schon auf meinem Facebook-Video letzte Woche gesehen hast, läuft derzeit bei mir wenig nach Plan. Mein kleiner Sohn bringt gerne meinen Tages- oder Wochenablauf komplett durcheinander. Ich muss also lernen, gelassener zu werden und Dinge zu akzeptieren, die ich ohnehin nicht ändern kann.

Wie kann ich Gelassenheit lernen?

Wie geht Gelassenheit — vor allem dann, wenn man (so wie ich) Hummeln im Hintern hat? Ich habe dazu ein wenig recherchiert und habe hier die besten Tipps gesammelt, die dir vielleicht auch helfen:

1. Such dir ein Vorbild

Lernen am Modell ist sehr hilfreich. Such dir jemanden, der Gelassenheit lebt und halte diese Person vor Augen, wenn du Gelassenheit brauchst. Mein persönliches Vorbild ist mein Vater. Er behält immer die Ruhe, auch wenn die Welt zusammenzubrechen scheint. Wenn ich mich in einer hektischen Situation befinde, frage ich mich zuerst, wie er reagieren würde. (Er würde sich wohl erst einmal gemütlich hinsetzen und einen Kaffee trinken, um danach eins nach dem anderen abzuarbeiten.)

2. Frage dich, welche Glaubenssätze an dir kleben

Wenn wir angespannt sind, kleben an uns bestimmte Glaubenssätze, wie zum Beispiel: „Ich muss … tun, um glücklich zu sein“ oder „Ich muss perfekt sein.“ Wichtig ist also, dass du dir bewusst wirst, welche Glaubenssätze an dir kleben und welche davon dich unter Druck setzen. Im zweiten Schritt solltest du diese Glaubenssätze loslassen. (Ich weiß, das ist kein einfacher Prozess und mindestens einen weiteren Blogartikel wert…)

3. Sorge für körperliche Entspannung

Wenn wir gestresst sind, dann geht das meist mit körperlichen Symptomen einher: Der Puls geht schneller, wir sind kurzatmig und können möglicherweise schlechter einschlafen. Für die innere Gelassenheit ist die körperliche Entspannung sehr wichtig. Atme tief ein und aus und mache ein paar Entspannungsübungen. Sorge im Gegenzug dazu, dass du dich ausreichend bewegst. All das sind gute Voraussetzungen um auch eine mentale Gelassenheit zu erlangen.

4. Lass die Hektik los

Die heutige Zeit ist geprägt von Multitasking und Zeitdruck. Mach eins nach dem anderen und lass dich nicht von anderen Dingen ablenken. Schalte die Push-Benachrichtigungen aus und konzentriere dich auf nur eine Aufgabe. Und frage dich hin und wieder, was im schlimmsten Fall passiert, wenn du jetzt diese eine Sache nicht sofort machst.

5. Fahre deinen Ehrgeiz zurück

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich tendiere gerne dazu, mir zu viel vorzunehmen. Ich habe eben viele Ideen im Kopf und möchte sie gerne am liebsten alle umsetzen. Doch das klappt eben nicht. Weniger ist manchmal mehr. Gehe noch einmal deine To-do-Liste durch und schaue nach, welche Aufgabe wirklich sein muss. Vielleicht kannst du den ein oder anderen Punkt streichen.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen entspannten Wochenstart! Ich war heute Morgen schon spazieren und habe die Sonne genossen 🙂