Wie Du Dir Deine Jahresziele setzt — und warum SMART immer noch aktuell ist

Du fragst Dich vielleicht, warum ich jetzt mit den Jahreszielen um die Ecke komme, wo doch schon der erste Monat des Jahres quasi rum ist? Nun, (Jahres-)Ziele sollte man immer haben — und zwar egal, wo wir gerade im Jahr stehen. Es ist nie zu spät, daher ist das Thema Ziele ja auch immer aktuell!

Setz dir Deine Jahresziele mit der SMART-Regel

Ich empfehle jeden, nicht nur ein Visionboard für das Jahr zu erstellen (wie das geht, kannst Du noch einmal in meinem Blogartikel nachlesen). Noch viel wichtiger ist es, sich dann konkrete Jahresziele zu setzen (und diese auch schriftlich festzuhalten!).

SMART hast Du sicher schon einmal gehört (und ich meine nicht das kleine Auto): Die SMART-Regel soll Dich daran erinnern, wie Du Deine Ziele formulieren sollst, nämlich

S – spezifisch (was soviel bedeutet wie klar formuliert und eindeutig)

M – messbar (ein Kriterium, anhand dessen man messen kann, wann es erreicht wurde)

A – attraktiv/akzeptabel (das Ziel sollte also positiv und erstrebenswert sein)

R – realitisch (sowohl herausfordernd als auch machbar)

T – terminierbar (ein Zeitpunkt, bis wann das Ziel erreicht werden soll)

Falls Du die SMART-Regel schon kennst und gerade das Gähnen anfängst, weil Du es schon zig mal gehört hast — gut, wenn Du schon weißt, wie es geht. Doch meine Erfahrung als Trainer und Coach zeigt mir immer wieder, dass die meisten Ziele der Menschen der SMART-Regel nicht gerecht werden. Oft sind die Ziele viel zu schwammig fomuliert.

Ein Beispiel: Eine gute Freundin von mir schrieb mir neulich, dass sie sich dieses Jahr endlich mal wieder Ziele für das neue Jahr gemacht hat. Einer davon sei „mehr Sport zu treiben“. Leider ist dieses Ziel so gar nicht konkret: Was bedeutet „mehr“ Sport? Was fällt eigentlich unter „Sport“? Besser wäre, wenn sie ihr Vorhaben folgendermaßen formulieren würde: „Ich möchte ab sofort zwei Mal wöchentlich 30 Minuten joggen gehen.“ Dieses Ziel ist konkret und klar formuliert (=spezifsch), es ist messbar (=30 Minuten, 2 Mal die Woche), es ist positiv und realistisch (=gleich mit einem Marathon zu starten wäre zum Beispiel unrealistisch) und es ist terminierbar (=ab sofort jede Woche).

Also, falls Du zum ersten Mal konkrete Ziele formulierst, achte darauf, dass sie auch wirklich SMART formuliert sind. Wenn Du die SMART-Regel schon kennst, schadet es nicht, Deine Ziele noch einmal zu überprüfen. Ich bin mir sicher, dann du an der ein oder anderen Stelle noch konkreter werden kannst.

Eins noch: Nimm Dir nicht zu viel vor!

Setze Dir nicht zu viele Jahresziele. Wer zu viel auf der Agenda hat, neigt dazu, sich zu verzetteln. Meine Devise ist hier: Weniger ist mehr! Fokussiere Dich lieber auf 3-5 Ziele, die Dich herausfordern. Wenn Du mehr als 10 Jahresziele auf Deinem Zettel stehen hast, gehe sie lieber noch einmal durch.

Wenn Du Hilfe brauchst, beim Formulieren Deiner Jahresziele, kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben an mail@dunja-schenk.de. Ich mache gerne einen kostenlosen Ziele-Check per E-Mail!

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Foto: Marco2811/www.fotolia.de/93204186

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